„Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker“ scheint in Nordrhein-Westfalen (NRW) immer noch weit verbreitet – glaubt man der Studie „Homo Digivitalis“ der Techniker Krankenkasse (TK). Es informieren sich laut Studie knapp 80 Prozent der Menschen in NRW im Internet über Gesundheitsthemen – 94 Prozent von ihnen nutzen Suchmaschinen wie Google. 

Digitale Gesundheitskompetenz der Menschen in Deutschland auf dem Prüfstand

„Qualitätsgesicherte Gesundheitsinformationen sind von Dr. Google in den seltensten Fällen zu erwarten. Gleichzeitig fällt es vielen Menschen schwer, seriöse von unseriösen Inhalten zu unterscheiden. Das ist ein Grund mehr, weshalb wir uns dafür einsetzen, unsere Versicherten in ihrer Gesundheitskompetenz und Patientensouveränität zu stärken“, sagt Barbara Steffens, Leiterin der TK-Landesvertretung in NRW.

Unsicherheit gegenüber Informationen aus dem Netz

73 Prozent der Befragten in NRW sehen das Internet für ihre Recherche zum Thema Gesundheit als wichtig bis sehr wichtig an, so die Ergebnisse der Studie. Fragliche Inhalte und Quellen im Netz sind für 81 Prozent der Grund, weshalb sie das Internet nicht (mehr) zur Suche nach Gesundheitsinformationen nutzen. Im Bundesdurchschnitt sind es 76 Prozent.

Zugang zu qualitätsgesicherten Gesundheitsinformationen

Die TK stellt künftig ihren Versicherten ein auf Künstlicher Intelligenz basierendes Angebot zur Verfügung. „Die App Ada bündelt valides, medizinisches Wissen und ist eine Antwort auf die Nachfrage nach Gesundheitsinformationen. Da sich der Wissensfundus stetig erweitert, kann Ada über kurz oder lang die Informations-Häppchen von Dr. Google ersetzen“, so Steffens. TK-Versicherte erhalten über die Kooperation mit dem Berliner Unternehmen Ada Health einen Zugang zu qualitätsgesicherten Informationen und darüber hinaus passende digitale Versorgungsangebote der TK.

Die Studie zur digitalen Gesundheitskompetenz „Homo Digivitalis“ steht Ihnen bei der TK als PDF-Dokument zum Download zur Verfügung.

Quelle: Techniker Krankenkasse